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Die richtige Schneidetechnik

Santokumesser Schneidetechnik

Santokumesser Schneidetechnik

Was nützt das beste Santokumesser, wenn man nicht richtig mit ihm umzugehen weiß? Nicht nur das entsprechend richtige Aufbewahren und das regelmäßige Schleifen der Klinge sowie die entsprechende Pflege beim Spülen sind für eine lange Lebensdauer maßgeblich, sondern auch die richtige Schneidetechnik. Um die Messerklinge nicht zu beschädigen und das Schnittgut sauber zu schneiden, sollte man auf einige Grundregeln sowie zwischen verschiedenen Schnittgut unterscheiden. Unten haben wir für Sie die wichtigsten und grundlegenden Schneidetechniken aufgeführt.

Das richtige Halten des Messers – der Krallengriff

Der Krallengriff gehört zu den Grundlage in der Küche im Bezug auf die richtige Benutzung des Messer. Hierbei wird – bei einem Rechtshänder – das Messer in der rechten Hand, das Schnittgut in der linken Hand gehalten. mit Mittel-, Ring- und dem kleinen Finger wird das Messer am Griff gehalten. Zeigefinger und Daumen fixieren die Schneide auf der linken und rechten Seite. So kann eine stabile Messerführung garantiert werden. Nun aber zum eigentlichen Krallengriff. Dieser wird so genannt, weil – in unserem Fall die linke Hand, welche das Schnittgut hält – wie eine Kralle gehalten wird. Hierbei werden die Fingerkuppen leicht zurückgeklappt während das Schnittgut gehalten wird. Der Daumen kann an der Seite etwas fixieren damit das Produkt nicht wegrutscht. Auch dieser wird etwas eingeklappt. Auf diese Art und Weise wird verhindert, dass man sich in der Finger bzw die Fingerkuppen schneiden kann.

Die Wiegetechnik

Die Schneidetechnik wird vor allem für Gemüse, welches sehr klein geschnitten werden soll, wie z. B. bei einer Zwiebel, verwendet. Hierbei bliebt die Spitze der Klinge immer auf dem Schneidebrett liegen. Der hintere Teil der Klinge wird dann in einer Art Auf- und Abbewebung, welcher einer Art Wiegen gleicht, bewegt, um das Schnittgut zu schneiden.

Im Detail bedeutet das am Bespiel einer Zwiebel, Sie legen das Messer an das Schnittgut, heben den hinteren Teil des Messers hoch bis nur noch das vordere Drittel, also die Messerspitze, auf der Zwiebel liegt. Nun drücken Sie den hinteren Teil des Messer durch die Zwiebel wobei Sie zeitgleich eine Vorwärtsbewegung des Messers durchführen und den vorderen Teil der Klinge ebenfalls herunterzudrücken. Durch das zurückziehen der Schneide wird auch das letze Teil durchschnitten ehe Sie wieder von vorne beginnen und das Messer oben auf die Zwiebel anlegen. Dieser Ablauf gleicht einer Wiegebewegung woher auch der Name der Technik stammt.

Auch wenn das Ganze im ersten Moment etwas kompliziert erscheint, probieren Sie es einfach aus. Nach ein bisschen Übung klappt es schon wie von selbst.

Die Hacktechnik

Diese Technik eignet sich vor allem wenn man z. B. Kräuter kleinhacken möchte. Das Messer wird hier Waagerecht über das Schnittgut gelegt während die eine Hand das Messer an der Klinge greift und die andere die Klinge im vorderen Drittel zwischen Daumen und den restlichen Fingern festhält. Nun kann es in einer Art Schaukel- oder Wiegebewegung bzw. durch Hacken über die Kräuter gewogen werden. Es eignet sich hierfür vor allem ein Küchenmesser mit nach hinten breiter werdender Klinge bzw ein spezielles Hackmesser, welches meist mehr einer Wiege mit zwei Klingen als einem herkömmlichen Messer ähnelt.

Um Produkte wie Fleisch oder Fisch zu schneiden sollte man sich auch an eine Art Wiegetechnik halten. Wichtig ist auch hier, auf eine scharfe Klinge zu achten damit das Produkt mehr durch ein sanftes Schneiden durch die Hebel- bzw Vor-und Rückwärtsbewegung durchtrennt wird und weniger durch das ausschließliche nach unten drücken. So wird eine saubere Schnittkante und ein geringes austreten an Flüssigkeiten vermieden.

Sicherheit

Generell gilt es besonders auf die Sicherheit zu achten. Durch ein paar einfache Grundregeln lassen sich teils schwerwiegende Verletzungen vermeiden.

  • Schneiden Sie auf einer stabilen und rutschfesten Unterlage
  • Die Lebensmittel klauenartig und fest umklammern
  • Runde Lebensmittel wie Tomaten erst halbieren, dann flachschneiden
  • Die Messerspitze immer vom Körper weghalten
  • Immer vom Körper weg schneiden

Ein weiterer Tipp: legen Sie unter Ihr Schneidebrett ein feuchtes Tuch. So verhindern Sie, ein wegrutschen des Bretts und haben somit mehr Halt. Hierbei wird nicht nur die Klinge geschont, da ein präzises Schneiden möglich ist, sondern auch die Unfallgefahr wird durch wegrutschen des Schneidebretts und der damit verbunden Gefahrenquelle verringert.