Messer richtig aufbewahren

Maßgebend für die lange Lebensdauer eines Messers ist, neben dem Schleifen und reinigen, die richtige Aufbewahrung. Doch welche Möglichkeiten zur Aufbewahrung gibt es?

Santokumesser Messerblock

Santokumesser Messerblock

Eine falsche oder schlechte Aufbewahrung kann dazu führen, dass das Messer Schäden an der Klinge oder am Griff nimmt. Messerliebhaber sollten daher auf eine angemessene Aufbewahrung Wert legen. Welche Aufbewahrungsmöglichkeiten es gibt und welche vermieden werden sollten, erfahren Sie in diesem Artikel. Lesen Sie auch, wie ein Santokumesser geschärft wird.

Aktuelle Angebote für Messerblöcke

Messer richtig aufbewahren

Großer Beliebtheit erfreuen sich Aufbewahrungsmöglichkeiten wie Messerblöcke. Aber auch Magnetleisten sind in der modernen Zeit sehr beliebt – nicht nur weil Sie optisch anschaulich sind, sondern weil sie dem Messer auch einen guten Schutz gewährleisten. Doch auch hier stellt sich der Koch die Qual der Wahl. Welches Material ist das beste? Messerblock oder Magnetleiste? Wir geben einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten der Aufbewahrung, stellen Vor- und Nachteile gegenüber und beraten Sie gern beim Kauf.

Der klassische Messerblock

Einen besseren Schutz für das Santokumesser bietet ein klassischer Messerblock. Die Messer können separat voneinander in eine Scheide gesteckt werden ohne sich dabei zu berühren. Ein Messerhalter ist sehr massiv und standhaft. Ständiges Bewegen der Messer fällt weg – und somit auch unnötige Reibung an anderen Gegenständen. Vor Staub und Fettspritzern wird Ihr Santokumesser optimal geschützt. In Punkto Design kann man dem klassischen Messerblock nichts vormachen. Er passt in jede Küche und macht immer ein gutes Bild – soweit der Platz gegeben ist. Denn ein Messerblock ist nicht wirklich platzsparend und passt nicht in jede Küche. Ist nicht genug Platz gegeben, empfiehlt sich ein liegender Messerblock für Schubladen.

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Der liegende Messerhalter

Der liegende Messerblock hat einen entscheidenden Vorteil: er passt in Schubladen oder Schränke und ist somit wesentlich platzsparender als stehende Messerblöcke. Bei immer kleineren Küchen bietet sich somit ein Messerblock optimal an. Das Prinzip ist jedoch das selbe, die Messer können problemlos und vor allem schonend verstaut werden.

Anders als bei einem klassischen Messerblock gibt es keine bestimmte „Platzordnung“, da sich die Scheiden nicht in der Größe bzw. Breite unterscheiden. Jedes Messer passt auch in jede Form, solange die Scheide lang genug ist.

Der Magnetmesserblock

Ein Magnetmesserblock findet eher selten seinen Platz in der Küche, ist dennoch eine sehr gute Aufbewahrungsmöglichkeit. Durch den Magnetismus können die Messer ganz einfach an die flache Fläche „gehängt“ werden. Somit ist nicht nur die Messerart sofort ersichtlich, auch stehen sie immer griffbereit. Wer auf Eleganz und Schlichtheit legt, ist mit einem Magnetmesserblock bestens bedient. Zwar sind die Messer nicht vor Staub oder Fettspritzern geschützt, dennoch bietet dieser Messerblock einen guten Schutz für Ihr Santokumesser. Er ist ebenfalls etwas platzsparender als der stehende oder liegende Messerblock. Für einen optimalen Schutz raten wir persönlich zu einem anderen Messerblock!

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Messerblock und mehr – die Materialübersicht

Hat man sich nun für eine Variation entschieden, kommt die nächste Frage auf. Aus welchem Material sollte ein Messerhalter bestehen? Holz oder doch lieber Kunststoff? oder doch Stein? Wir geben eine gute Übersicht über die Materialien und zeigen die Vorteile dieser.

Es sollte nicht nur die Ästhetik im Vordergrund stehen, sondern auch die Qualität und die Pflege.

Holz: Ein natürliches, weiches Holz schont die Messerklinge besonders. Es ist sehr anschaulich, hat einen edlen Look und passt in jede Küche. Da es kein chemisches Produkt ist, enthält dieses auch kaum Schadstoffe. Dennoch ist eine größere Pflege notwendig, da es mit der Hand gespült und regelmäßig geölt werden sollte. Im Preis ist ein Messerblock aus Holz meist teurer.

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Kunststoff: Kunststoff ist ein chemisches Produkt und somit leichter in der Pflege. Das Reinigen in der Spülmaschine stellt kein Problem dar. Messerblöcke aus Kunststoff sind günstiger und somit sehr gut für Einsteiger geeignet. Die raue Oberfläche kann die Klinge jedoch abstumpfen.

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Stein: Sehr massiv und haltbar ist Stein oder Beton. Meist findet sich ein Messerblock aus Stein in gehobener Küche und ist mehr ein „Statement“, als wirklich nötig. Ins Auge fällt er auf jeden Fall.

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Die Vor- und Nachteile im Überblick

Ein Messerhalter ist sicher nicht für jede Küche geeignet. Zum einen sind die Anschaffungskosten wesentlich höher, zum anderen ist es auch immer die Frage, ob genug Platz vorhanden ist. Hier muss jeder für sich persönlich entscheiden, ob sich eine Investition lohnt. Betrachtet man nur den Sinn und Zweck eines Messerblocks, lohnt es sich definitiv. Die Messer sind optimal geschützt und immer schnell zur Hand. Hier sehen Sie nochmal die Vor- und Nachteile der Messerblöcke:

Vorteile: schonend ✔ dekorativ ✔ Messer immer griffbereit ✔ übersichtlich
Nachteile:  höhere Anschaffungskosten ✘ pflegebedürftig

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Wurde sich zum Kauf eines Messerhalters entschlossen gilt es einige Kriterien zu beachten. Nicht selten wird im Discounter das erstbeste Angebot gekauft. Wer sich allerdings ein hochwertiges Messer zulegt, der sollte auch nicht beim Zubehör sparen. Nehmen Sie sich ruhig die Zeit um einige Artikel miteinander zu vergleichen. Eine große Hilfe sind hierbei auch die Rezensionen auf Amazon.

Achten Sie besonders auf das Material, die Verarbeitung und Markenqualität. In Zeiten der Billigpreise kommt der Spruch „Wer billig kauft, kauft zweimal!“ sehr gut zum Vorschein. Renommierte und erfahrene Hersteller wissen, was einen guten Messerblock ausmacht und was es zu beachten gibt. Lieber etwas mehr bezahlen, dafür aber auch ein qualitativ hochwertiges Produkt erhalten. Erfahrene Hersteller sind beispielsweise WMF oder Zwilling.

Ein weiteres Kaufkriterium ist Sicherheit. Besonders wer Hunde oder Kinder hat muss darauf achten, dass der Messerblock massiv und vor allem kippsicher ist. Stellen Sie diesen auch nicht in die Nähe der Kante der Arbeitsfläche. Sollte der Messerblock dennoch umfallen, fallen die Messer nicht auf den Boden und verringern die Verletzungsgefahr somit erheblich!

Was kostet ein Messerblock?

Messerblöcke gibt es in den unterschiedlichsten Preisklassen. Gut verarbeitete und massive Messerhalter beginnen ab ca. 50€. Alles was darüber ist, hat meist nur ästhetische Aspekte. Besondere Holzarten wie Walnuss, Bambus oder sogar Mahagoni kosten entsprechend mehr Geld.

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Alternative Aufbewahrungsmöglichkeiten für Messer

Fehlt der Platz in der Küche oder reicht das Geld nicht aus, gibt es auch andere Möglichkeiten zur Aufbewahrung. Diese bieten meist nicht denselben Schutz wie Messerblöcke, sind aber trotzdem sinnvoller als das Santokumesser lieblos in die Schublade zu legen.

Universale Klingenschützer

Messerschützer*

Messerschützer*

Eine dieser Möglichkeiten ist ein Klingenschützer. Er fungiert im Prinzip wie eine Tasche, das Messer kann einfach eingeschoben werden. Dies ist eine äußerst platzsparende Möglichkeit, da das Messer in der Schublade verstaut werden kann und es trotzdem geschützt ist. Zwar kostet ein Klingenschützer deutlich weniger, dafür passt aber auch nur ein Messer in den Schützer. Sollen mehrere Messer schonend verstaut werden, gibt es auch Klingenschützer-Sets mit bis zu sechs Teilen. Dieses Set kostet dafür allerdings so viel wie ein Messerblock. Wichtig zu beachten ist hierbei, dass der Messerschützer groß genug für das Messer ist!

Messertasche

Messertasche*

Messertasche*

Eine weitere Möglichkeit sind Messertaschen. Sie bieten Platz für mehrere Messer und sind dabei noch relativ platzsparend. Die Messer können frei nach Belieben sortiert werden und sind auch schnell zur Hand. Hierbei wird eine optimale Aufbewahrung allerdings nicht mehr gewährleistet. Messertaschen eignen sich mehr für Outdoor-Aktivitäten, die Taschen- und Jagdmesser mit sich haben. Wer dennoch wenig Platz in der Küche hat, kann auf solch eine Tasche durchaus zurückgreifen.

Magnetleiste

Magnetleiste*

Magnetleiste*

Die wohl platzsparendste und optisch ansprechendste Alternative ist eine Magnetleiste. Oftmals verwendet in Restaurants kommt sie auch gern in der privaten Küche zum Einsatz. Eine Magnetleiste wird ganz einfach an die Wand montiert, anschließend können die Messer an die Leiste durch Magnetismus angehängt werden. Meist über dem Herd platziert macht die Magnetleiste ein sehr schönes Bild. Da man die Leiste weder verstauen noch hinstellen muss, erweist sie sich als extrem platzsparend. Zudem sind Magnetleisten auch verblüffend billig in der Anschaffung – mit nur 20€ bekommt man eine gut bewertete Leiste auf Amazon. Wichtig: achten Sie darauf, dass die Magnetleiste fest an der Wand montiert ist und nicht abbrechen kann!

Wie ein Messer nicht aufbewahrt werden sollte

Von einer Lagerung in einer einfachen Schublade mit anderen Gegenständen raten wir persönlich ab. Durch regelmäßiges öffnen und schließen der Schublade entsteht viel Bewegung bei den Gegenständen. Wenn sich also das Santokumesser viel bewegt wird es früher oder später auch an andere Gegenstände in Berührung kommen – sei es durch aneinander schlagen- oder reiben. Dies ist sowohl für die Klinge als auch für den Griff schlecht. Das Messer kann schneller Stumpf werden oder andere Schäden verursachen. Vor allem bei hochpreisigen Messern wäre das sehr Schade. Daher halten wir eine Schublade für ein no-go!

Wenn dennoch nicht auf die Schublade verzichtet werden möchte, wird dringend zum Kauf einer Kunststoffhülse geraten. Zieht man diese über die Klinge des Messers, kann es problemlos in der Schublade abgelegt werden.

Messer richtig aufbewahren – unser Fazit!

Die richtige Aufbewahrung eines Santokumessers ist unumgänglich. Wenn Sie dem Messer eine lange Lebenszeitschenken möchten, nehmen Sie sich die Tipps zu herzen und Pflegen das Messer ordnungsgemäß. Sei es mit einem Messerblock, einer Magnetleiste oder einer einfachen Tasche.

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