Skip to main content

Das Santokumesser – Messer der drei Tugenden

Die Zahl der Hobbyköche in Deutschland steigt stetig. Schon lange ist die Küche nicht mehr nur für unsere Mütter und Großmütter reserviert, auch junge Frauen und Männer finden immer mehr Spaß am Kochen. Zurecht stieg das Bewusstsein für gute Lebensmittel und gesunde Inhaltsstoffe in den letzten Jahren deutlich an. Doch nach wie vor vernachlässigen viele Hobbyköche die Wichtigkeit guter Kochwerkzeuge. Allen voran ist das Messer der wichtigste Teil einer jeden Küche. Was Profis schon lange wissen, gilt auch für den Hobbykoch.

Allein die schiere Auswahl stellt den Hobbyisten allerdings vor eine beinah unmögliche Entscheidung. Dabei ist es auch für Ratgeber nicht einfach, pauschale Aussagen zu treffen, denn für jeden eignet sich ein anderes Messer am besten. Diese Internetseite soll einen Blick auf die vielen Santokumesser werfen, ihre Einsatzgebiete, Vorteile und wann Sie ein Santokumesser kaufen sollten, beleuchten.

Was ist ein Santokumesser?

Handgeschmiedetes Santokumesser

Handgeschmiedetes Santokumesser

Ursprünglich kommt das Santokumesser aus Japan. Das Land der Samurais ist seit jeher bekannt für seine einzigartige Schmiedekunst, welche früher Schwerter und heute Messer hervorbringt. Übersetzt bedeutet der Name übrigens „Messer der drei Tugenden“, was ein Hinweis auf seine vielseitige Einsetzbarkeit ist. Als Allzweckmesser lässt es sich nämlich für das Schneiden von Fisch, Fleisch und Gemüse verwenden. Es zeichnet sich durch seine stumpfe Oberkante aus, welche eine gerade Linie mit dem Griff bildet. Die breite Klinge hingegen ragt weiter über die Unterkante des Griffes hinaus und endet in scharfen Schneidefläche. Was allerdings viele falsch verstehen: Santoku bedeutet im Prinzip nichts anderes, als die Klingenform. Verarbeitung, Material oder sonstiges sind keine speziellen Eigenschaften!

👍 Ein Santokumesser ist extrem Vielfältig einsetzbar und zählt zu den Allzweckmessern in der Küche. Selbst feine Arbeiten wie das Filetieren von Fisch sind möglich!

Die Geschichte des Santokumessers

Messer der drei Tugenden

Messer der drei Tugenden

Im Gegensatz zu vielen Klingenformen aus Japan ist die Geschichte des Santokumessers noch recht jung. Mit dem Aufschwung während des japanischen Wirtschaftswunders nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs veränderte sich auch die Ernährung der breiten Bevölkerung. Standen zuvor überwiegend Fisch und Gemüse auf dem Speiseplan, kam nun zunehmend Fleisch auf den Markt. Um sich an diese Veränderung anzupassen, erdachten geschickte Messerschmiede das Santokumesser. Es ist aus einer Verbindung des traditionellen Hocho-Messers und eines typischen, westlichen Fleischermessers entstanden. Die Kombination machte es möglich, mit nur einem Messer alle typischen Zutaten der japanischen Ernährung dieser Zeit zu verarbeiten.

Einsatzgebiete des Santokumessers

Gehört ein Santokumesser zum Kücheninventar kann man sich im Prinzip jegliche andere Messer sparen. Mit ihm lassen sich Fleisch, Fisch und Gemüse problemlos schneiden und bearbeiten. Die Klinge gleitet elegant und leicht durch jede erdenkliche Zutat. Seine dünne, aber sehr scharfe Klinge eignet sich besonders gut für feine Schnitte. Seine nach oben gebogene Klinge ermöglicht es zudem, Kräuter oder andere Zutaten besonders fein zu hacken. Einzig grobe Kraftanwendung sollte mit dem Santokumesser vermieden werden. So könnte beispielsweise das Zerteilen von Knochen dem Messer auf Dauer schaden.

Der Aufbau eines Santokumessers

Santokumesser Aufbau

Santokumesser Aufbau

Im Vergleich zu typischen, westlichen Kochmessern ist das Santokumesser ein wenig kürzer. Seine üblicherweise 17 cm Klingenlänge machen im praktischen Gebrauch allerdings keinen großen Unterschied. Dafür jedoch sein Gewicht. Es liegt deutlich leichter in der Hand und liefert somit ein angenehmeres Gefühl beim Schneiden. Der Griff besteht entweder aus Holz oder Kunststoff. Die Klinge besteht häufig aus Edelstahl aber auch Damaststahl hat in den letzten Jahren stark an Beliebtheit zugenommen. Die verschiedenen Materialien der Klinge, Griffe und Sondereigenschaften können die Auswahl des richtigen Santokumessers erschweren. Wir stellen Ihnen die verschiedenen Eigenschaften vor und gehen auf sämtliche Vor- und Nachteile ein.

 

Die Klinge

Das Material der Klinge kann unterschiedlich sein, in der Regel besteht es aus Stahl. Besonders beliebt und weit vertreten sind Santokumesser aus Edelstahl oder Damaszenerstahl.

Santokumesser aus Edelstahl sind in Europa sehr stark verbreitet. Dies liegt einerseits daran, dass die üblichen Küchenmesser ebenfalls aus Edelstahl hergestellt werden. Andererseits ist Edelstahl sehr beständig und rostfrei. Nachteil vom Edelstahl ist, dass es leider schnell an Schärfe verliert. Mit etwas Übung und einem geeigneten Wetzstein sollte das Schärfen allerdings kein Problem darstellen.

Traditionell wird die Klinge allerdings aus Blaupapier (Aogami)– oder Weißpapierstahl (Shirogami) hergestellt. Beide Stahlarten sind nicht rostfrei und somit auch weniger beliebt.
Aogami-Stahl ist ein sogenannter Kohlenstoffstahl und hat einen Kohlenstoffgehalt von über 1%. Dies verleiht dem Messer sehr hohe Schärfe, einfache Schärfbarkeit und Schnitthaltigkeit.
Shirogami-Stahl ist ebenfalls ein Kohlenstoffstahl und weißt die gleichen Eigenschaften wie der Aogami-Stahl auf.

Klingen aus Damaststahl werden während der Herstellung mehrfach gefaltet und verleihen dem Santokumesser auf diese Weise seine besondere Härte und einzigartige Musterung. Diese Technik hat sich in den letzten Jahren als besonders bliebt herausgestellt. Die spezielle Musterung verleiht dem Messer eine besondere Optik und lässt es sehr edel wirken.

verliert schneller an Schärfe, rostfrei
mehrlagiges Muster, sehr scharf und hart
nicht rostfrei, sehr scharf und traditionell
Pflegeleicht, selten, zerbrechlich
geruchsfrei, scharf

Der Griff

Der Griff eines Messers ist wichtiger als mach einer denkt. Er sollte rutschfest sein, gut in der Hand liegen und aus hochwertigem Material sein. Der Griff kann aus Holz, Plastik oder Edelstahl bestehen. Alle tragen Vor- und Nachteile mit sich. Hier muss jeder für sich persönlich entscheiden, auf was er Wert legt. Nicht selten kommt es vor, dass Griffe aus einer Mischung der genannten Materialien bestehen.

hoher Pflegeaufwand, traditionell, edel, handlich
Rutschig, beständig, langlebig
pflegeleicht, günstig, kurzlebig

Charakteristisch für ein Santokumesser ist auch der nahtlose Übergang vom Griff zu der Klinge. Dies ist allerdings nicht immer der Fall. Dennoch legen wir persönlich Wert darauf. Schon öfters ist es bei billigeren Messern passiert, dass die Klinge nach längerer Zeit vom Griff abbricht. Eben weil die Messer keinen nahtlosen Übergang hatten. Wenn Ihr Santokumesser „ein ganzes Teil“ ist, wird es auch nicht brechen können.

Der Kullenschliff

Zudem werden viele Modelle mit einem Kullenschliff versehen. Am unteren Rand der Klinge, kurz über dem scharfen Ende, zeichnen kleine Einkerbungen das Santokumesser. Dies führt dazu, dass die geschnittenen Lebensmittel nicht am Messer kleben bleiben und erleichtern das Schneiden ungemein. Deshalb eignet sich ein Santokumesser auch ideal dazu, sehr dünne Scheiben zu schneiden.

Pflege des Santokumessers

Santokumesser Reinigen

Santokumesser Reinigen

Wie für jedes Messer ist auch für ein Santokumesser die richtige Pflege von entscheidender Bedeutung. Um dem Messer eine lange Lebensdauer zu ermöglichen, legen wir sehr viel Wert auf den korrekten Umgang. Ob Aufbewahrung, Reinigung, das Schärfen oder die richtige Unterlage – all diese Punkte sollten beachtet werden, damit Schärfe und Haltbarkeit erhalten bleiben. Insbesondere dann, wenn ein hochpreisiges Santokumesser gekauft wird, sollte dies auch dementsprechend gepflegt werden. Der richtige Umgang kostet wenig bis gar kein Geld, daher empfehlen wir Ihnen einen Blick in unsere Tipps, Anleitungen und Produktempfehlungen.

Aufbewahrung

Zunächst ist für die Aufbewahrung wichtig, dass die Klinge keinen Schaden nimmt. Ein Messerblock oder ein eigenes Fach in der Besteckschublade sind dafür besonders gut geeignet. Sollte es zusammen mit anderen Küchenutensilien aufbewahrt werden, ist ein Klingenschutz ratsam.

Reinigung

Wurde das Messer dann benutzt, sollte es unter keinen Umständen in der Spülmaschine gereinigt werden. Dem empfindlichen Stahl der Klinge würde dies auf Dauer schaden. Am besten sollte das

Santokumesser pflege Öl

Santokumesser pflege Öl

Santokumesser mit warmen Wasser und einem milden Spülmittel direkt nach dem Gebrauch abgewaschen werden. Es sollte vermieden werden, dass es mit anderem Besteck noch längere Zeit im Spülbecken liegen bleibt. Ebenso sollte es nicht im Geschirrständer an der Luft trocknen. Wird es nicht sofort nach dem Abwasch mit einem Handtuch abgetrocknet, können sich Verfärbungen und Rost auf der Klinge bilden.

Ein gutes Messer benötigt zusätzliche Pflege um scharf zu beständig zu bleiben. Zu diesem Zweck sollten Griff und Klinge regelmäßig eingeölt werden. Sollte das Santokumesser nicht aus Edelstahl gefertigt sein, lohnt es sich, das Messer bei längerem Nichtgebrauch in ein öl getränktes Tuch einzuwickeln. So kann Flugrost vorgebeugt werden.

Anleitungen, Tipps und Empfehlungen

Schleifen und Schärfen

Wie jedes Messer wird auch das Santokumesser mit der Zeit an Schärfe verlieren. Muss mehr Druck als gewöhnlich ausgeübt werden, ist es an der Zeit, das Messer zu schärfen. Dies erleichtert dem Koch nicht nur die Zubereitung, sondern verringert auch die Verletzungsgefahr. Ein scharfes Messer gleitet durch die Lebensmittel, bei einem stumpfen Messer besteht stets die Gefahr abzurutschen und sich selbst zu schneiden. Wie genau ein Santokumesser geschliffen werden sollte, ist nicht ganz einfach. Für ausführliche Informationen und Anleitungen ist die Website vom Hersteller Zwilling wunderbar geeignet. Dort sind auch noch viele Videos eingebunden, die das professionelle Messerschleifen- und schärfen anschaulich beschreiben.

Schneidebrett

Das richtige Schneidebrett ist ebenfalls von großer Bedeutung. Es dient nicht nur als rutschfeste Schneideunterlage, sondern schützt auch die Klinge und Arbeitsfläche. Schneidebretter können aus verschiedenen Materialien bestehen – jedes bringt seine Vor- und Nachteile mit sich.

Santokumesser kaufen – Vorteile

Wenn Sie ein Santokumesser kaufen, können Sie von seiner Vielseitigkeit profitieren. Nahezu jede Zutat lässt sich problemlos mit einem geschärften Santokumesser zerkleinern. So lässt sich nicht nur das Geld für andere Messer sparen, gerade für kleine Küchen ist geringere, benötigte Platz von großer Bedeutung. Zudem ist es durch sein Herstellungsverfahren besonders widerstandsfähig. Bei richtiger Pflege, sorgsamen Umgang und regelmäßigem Schleifen kann das Messer ein Leben langhalten.

Außerdem ist es für jeden relativ einfach zu handhaben. Egal ob Hobby- oder Sternekoch, jeder kann mit diesem Messer umgehen. Durch seine breite Klinge und dem Abstand von der Unterkante des Griffes zur scharfen Klinge bleibt genug Platz für die Finger, welche das Messer halten. Die scharfe Klinge macht dabei das Zerteilen der Zutaten zu einem besonderen Vergnügen.

Besonders für diejenigen, die schon immer ein solches Messer besitzen wollten, ist ein Santokumesser ein guter Einstieg. Es gibt recht preiswerte Varianten, die dennoch ein professionelles Küchenmesser versprechen. Die elegante Optik, die diese Messer mit sich bringen, ist bei nahezu jedem Modell gegeben. In Kombination mit dem angenehmen Gefühl, wenn es in der Hand liegt, gibt es recht wenig an dem Messer auszusetzen.

👍 Problemloses Schneiden von Zutaten
👍 Pohe Widerstandsfähigkeit
👍 Einfache Handhabung
👍 Liegt angenehm in der Hand

Hier geht es zu den Santokumessern*

Santokumesser kaufen – Nachteile

Im Prinzip hat das Messer kaum Nachteile. Lediglich seine breite Klinge kann sich für manche als Problem herausstellen. Durch die höhere Reibung an der zu schneidenden Zutat, wird je nach Lebensmittel ein höherer Kraftaufwand benötigt. Zudem besteht die Gefahr, dass die zerkleinerten Stücke am Messerrücken kleben bleiben. Allerdings sollte der Kullenschliff vieler Modelle dafür
sorgen, dass eben dies nicht passiert. Bei günstigeren Varianten des Messers kann dies allerdings nicht garantiert werden.

👎 Unter Umständen höherer Kraftaufwand nötig

Santokumesser Kaufratgeber

Was für die meisten Messer gilt, gilt auch hier: Qualität schlägt Preis. Deshalb kann es durchaus ratsam sein, auf bekannte und renommierte Marken zurückzugreifen, wenn Sie ein Santokumesser kaufen. Mit der richtigen Pflege kann ein hochwertiges Santokumesser ein Leben lang halten. Eine hohe Qualität lässt sich in erster Linie an einer guten Verarbeitung erkennen. Wirkt die Verbindung von Griff und Klinge stabil, ist das ein guter Hinweis auf die Qualität des Messers. Zudem ist es wichtig, dass das Messer gut in der Hand liegt. Es sollte sich angenehm anfühlen und recht leicht sein. Nur so kann von dem lockeren Schneidegefühl profitiert werden.

Bekannte und renommierte Hersteller liegen viel Wert auf eine gute Verarbeitung und Langlebigkeit der Messer. Qualität schlägt Preis!

Für das Material der Klinge lässt sich keine allgemeingültige Aussage treffen. Wenn nicht allzu viel Zeit für die Pflege aufgewendet werden soll, ist eine Klinge aus Edelstahl die richtige Wahl.
Sie rostet nicht und ist deutlich widerstandsfähiger als andere Materialien. Typischerweise wird das Santokumesser allerdings aus Stahl gefertigt. Wer also auf die Authentizität seines Messers wert legt, ist mit Blaupapier- oder Weißpapierstahl gut bedient. Da der Stahl für die Klinge bei jeder Herstellungsform mehrfach gefaltet wird, erfreut sich eine Klinge aus Damaszenerstahl ebenfalls großer Beliebtheit. Neben der guten Eigenschaften des Stahls, kann das Auge von einer schönen Musterung dieser Stahlart profitieren. Es muss allerdings beachtet werden, dass diese Klingen im Gegensatz zur Edelstahlklinge rosten können. Eine sorgsame Pflege ist hier also Muss.

Für die einfache Pflege ist Edelstahl die beste Wahl, aber auch Damaszenerstahl ist sehr beliebt.

Ähnliches lässt sich für das Material des Griffs sagen, hier kommt es ganz auf die Vorlieben des Kochs an. Wichtig ist nur, dass das Material angenehm in der Hand liegt. Der Griff kann aus verschiedenen Holztypen oder aus Kunststoff gefertigt sein. Holz liefert in der Regel eine schönere Optik und eine gewisse Authentizität, bedarf aber auch eines höheren Pflegeaufwands. Daher sollten Sie, bevor Sie ein Santokumesser kaufen, am besten ausprobieren, welcher Grifftyp Ihnen am Ende mehr zusagt.

Der Griff des Messers sollte immer gut in der Hand liegen.

Auch bei einem Santokumesser darf bestimmtes Zubehör nicht fehlen. Der passende Schleifstein, eine Schneideunterlage oder Spülutensilien. Informieren Sie sich vor dem Kauf darüber, was alles benötigt wird. Das richtige Zubehör wird dafür sorgen, dass das Messer immer scharf und lange erhalten bleibt. Hier können Sie sich einen Überblick über das verschiedene Zubehör verschaffen.

Achten Sie auf passendes Zubehör und informieren Sie sich vor dem Kauf darüber

Das Verwechseln von Santoku und Deba

Möchten Sie sich ein Santokumesser zulegen, sollten Sie unbedingt auf die Beschreibung des Messers achten. Einige Messer sehen aus wie ein Santokumesser, sind allerdings keines. Die ähnlich aussehenden Messer nennen sich „Deba“ und sind im Gegensatz zum Santoku nur einseitig geschliffen. Diese japanische Variante ist im europäischen Raum nicht weit verbreitet. Die meisten Europäer sind den einseitigen Schliff nicht gewohnt und werden damit selten zurecht kommen. Achten Sie deshalb beim Kauf unbedingt darauf, dass im Titel oder der Beschreibung das Wort „Santoku“ vorhanden ist!

Santokumesser Kosten

Wie bereits im vorherigen Abschnitt erwähnt, lohnt es sich, auf ein qualitativ hochwertiges Produkt zurückzugreifen und dafür auch etwas mehr zu bezahlen. Die Preisspanne reicht generell von etwa 20€ bis zu mehreren 100€. Handgeschmiedete Santokumesser aus Japan können auch gerne mehrere 1000€kosten. Um überhaupt erstmal zu schauen, ob Ihnen dieser Messertyp zusagt, können Sie für 20-25€ ein Santokumesser kaufen. Davon sollten Sie allerdings nicht allzu viel erwarten. Sowohl das Gefühl, als auch die dauerhafte Qualität des Messers wird nicht mit einem hochwertigen vergleichbar sein. Stellen Sie nach einiger Zeit allerdings fest, dass Sie gerne mit diesem Messer arbeiten, kann immer noch ein hochwertigeres nachbestellt werden.

Hochwertige Santokumesser beginnen ab 50€ und eignen sich sowohl für Anfänger als auch Profi sehr gut.

Hochwertigere Messer beginnen ab 50€. Diese sind häufig in einer schönen Box verpackt und sicher in Samt gebettet. Bei richtiger Pflege können sie sehr lange halten und sind zudem optisch häufig sehr ansprechend. Sollte das Messer regelmäßig im Einsatz sein, ist mindestens diese Qualitätsstufe zu empfehlen. Besteht die Bereitschaft, mehr Geld auszugeben, kann die Qualität noch gesteigert werden. Ein Messer für etwa 200€ liefert allerdings nicht den Qualitätssprung, den das Messer für 50€zuvor geliefert hat. Für Liebhaber ist es natürlich dennoch eine Überlegung wert, besonders unter dem Gesichtspunkt, dass das Messer ein Leben lang halten kann.

Vor dem Kauf

Generell sollte sich vor dem Kauf über verschiedene Hersteller und Modelle informiert werden. Ideal ist es daher, dem nächstgelegen Messergeschäft einen Besuch abzustatten, um vor dem Kauf ein Santokumesser in der Hand gehalten zu haben. Nur so lässt sich mit Sicherheit sagen, welches Material Ihnen am meisten zusagt. Eine weitere gute Hilfe sind Testberichte auf unserer Internetseite. Aber auch andere Internetseiten oder Youtube-Channels testen Messer. Erfahrene Köche vergleichen die Qualität und den Preis der Messer und geben wertvolle Tipps zur Auswahl des geeignetsten Messers. Haben Sie diese Fülle an Informationen gesammelt, steht dem richtigen Santokumesser nichts mehr im Wege.

Wer sollte ein Santokumesser kaufen?

Ein Santokumesser ist generell für jeden geeignet. Vom absoluten Anfänger, über den geneigten Hobbybrutzler, bis zum werdenden Sternekoche. Durch seine Vielseitigkeit und einfache Handhabung werden auch Anfänger ihre Freude daran finden. Zudem lassen sich mit einem Santokumesser nahezu alle Schneidearbeiten in der Küche bewerkstelligen. Für Hobbyköche gilt gleiches und wenn Sie zudem ein Auge für die richtige Optik in der Küche haben, liefert Ihnen der Damaszenerstahl eine wunderschöne Klinge. Auch Sterneköche schwören auf diese Messer. Für sie ist es ratsam, mehrere Santokumesser in verschiedenen Größen zu besitzen, um sich die Arbeit zu erleichtern. Aber auch sie profitieren gerne von der Langlebigkeit und vielseitigen Einsetzbarkeit dieser Messer.

Ein Santokumesser ist für jedermann geeignet. Ob Anfänger, Hobbykoch oder Profi

Küchenmesser oder Santokumesser?

Das beliebteste Werkzeug der westlichen Küche ist das universelle Küchenmesser. Es ähnelt dem Santokumesser sehr, zeichnet sich allerdings durch kleine Unterschiede aus. Zum einen ist die Klinge in der Regel weniger breit, weshalb sie sich nicht als Palette für geschnittene Zutaten eignet (um Gemüse beispielsweise vom Brett in den Topf zu transportieren). Da das Santokumesser zudem etwas kürzer und leichter ist, fällt das Schneiden auch leichter. Der Kullenschliff vieler Modelle erleichtert die Arbeit zusätzlich, da keine kleinen Stücke am Messer hängen bleiben. Da
Küchenmesser in der Regel aus Edelstahl hergestellt sind, sind sie im Vergleich zu Santokumessern aus Damaszenerstahl bei richtiger Pflege weniger langlebig. Auch wenn sich dies im günstigeren Preis widerspiegelt, kann auf Dauer mit einem Santokumesser Geld gespart werden.

Santokumesser kaufen? Klare Empfehlung!

Ein Santokumesser sollte eigentlich in keiner Küche fehlen. Seine Vielseitigkeit und Beständigkeit macht es für Köche aller Klassen zu einem tollen Werkzeug. Mit ein wenig Pflegeaufwand (der auch von Fachleuten übernommen werden kann) und einem sorgsamen Umgang hat man ewig etwas von seinem Santokumesser. Da lohnt sich auch die einmalige Investition von etwas mehr Geld. Als Belohnung erhalten Sie am Ende ein scharfes und optisch schönes Messer.

Teile diesen Beitrag